Herausforderung 3D
Technologischer Fortschritt und Synergie-Effekte zwischen Kino, TV und Spielewelt.
Die Produktion von 3D-Inhalten ist nach wie vor extrem komplex, zeitaufwändig und teuer. Für erfolgversprechende Geschäftsmodelle gibt es viel Spielraum. 3D-Kino, 3D-TV und 3D-Spiele haben sich bislang weitestgehend unabhängig voneinander entwickelt.
PRIME verfolgt die Zielsetzung, digitale Inhalte in allen drei Bereichen effektiv mehrfach zu verwerten. Das erfordert die Entwicklung neuer technischer Verfahren für Aufnahme, Produktion und Postproduktion sowie für die Darstellung der Inhalte auf unterschiedlichen Endgeräten.
Im Rahmen des Forschungsprojekts ist beispielsweise mit dem Stereoscopic Analyzer (STAN) ein portables On-Set Werkzeug für 3D-Dreharbeiten entstanden. Eine neue Generation von Kameras für 3D-Aufnahmen, Projektoren mit verbesserten optischen Eigenschaften im Hinblick auf die 3D-Projektion und eine Video-workstation, die die Verarbeitung von stereoskopischen Inhalten unterstützt und u.a. in der Postproduktion von Avatar eingesetzt wurde, sind weitere Highlights des Projekts.
Darüber hinaus ist die Formatkonvertierung von stereoskopischen Bildern hin zu Multiview-Ansichten für 3D Displays, die keine Stereobrillen benötigen, Gegenstand der Forschung. Durch den Dreh eines stereoskopischen 3D-Kurzspielfilms wird auch die filmische Rezeption jenseits herkömmlicher 3D-Genres untersucht.
Bei all diesen Aktivitäten findet besonders der wirtschaftliche Aspekt der Umsetzung von 3D-Inhalten Berücksichtigung. Hier finden Sie Informationen zu den unterschiedlichen PRIME-Forschungsschwerpunkten. Gerne geben wir Ihnen auch persönlich weitere Informationen.

