Qualitätsbeurteilung & Akzeptanztests
Im Bereich der Qualitätsbeurteilung und Akzeptanztests sollen im ersten Schritt Beurteilungskriterien definiert werden, die zur Qualitätsbeurteilung bzw. der Nutzerakzeptanz der stereoskopischen/ mehrdimensionalen Inhalte dienen werden.
Im Weiteren werden diese Beurteilungskriterien in empirische quantitative und qualitative Untersuchungen überführt. So geht es erstens in sogenannten quantitaven Befragungen darum, die Akzeptanz und Beurteilung von 3D-Anwendungen in der Bevölkerung zu untersuchen und dabei diejenigen Nutzergruppen herauszufiltern, die sich durch eine besondere Affinität gegenüber stereoskopischen/ mehrdimensionalen Inhalten auszeichnen wie auch diejenigen, die sich den neuen Darstellungsformen verschließen. Die Klassifikationen nach soziodemografischen Merkmalen werden hierbei eine besondere Rolle spielen.
In einem zweiten Schritt der Erhebungen wird dann für die Durchführung der qualitativen Akzeptanztests mit Diskussionsgruppen auf geeignetes Bildmaterial zurück gegriffen. Dabei wird einerseits bereits vorhandenes Material zum Einsatz kommen. Andererseits wird speziell für diese Akzeptanztests an der HFF Material produziert, das dann von den Nutzern in den qualitativen Tests beurteilt wird.
Abschließend werden die Akzeptanztests zusammengeführt, ausgewertet, interpretiert und in Form eines Ergebnisberichtes an das Forschungskonsortium weitergeleitet. Darüber hinaus werden die Ergebnisse in fachwissenschaftlichen Medien publiziert. Ziel ist es, empirisch abgesicherte und fundierte Erkenntnisse über unterschiedliche Aspekte der Beurteilung und Akzeptanz stereoskopischer /mehrdimensionaler Inhalte zu gewinnen, die bei der Akquisition und Bearbeitung dieser Inhalte für die verschiedenen Verwertungskanäle beachtet werden müssen.
Mit dieser Forschung wird medienwissenschaftliches Neuland betreten, da es bisher noch keine derartigen Rezeptionsuntersuchungen im Bereich dreidimensionaler Inhalte gibt.

